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Profi Beat-Band aus Hamburg, am 23.September1967 im Beat-Club 65 Goddelau

 The Giants

gegründet 1962 in HH-Altona von Peter Hesslein, Kurt "Zappo" Lüngen, Eggert Johannsen und dem Griechen George "Monroe" Mavros. 1966 Single "Sherry Baby" da war aber Eggert schon nicht mehr dabei (BW). Zweite Single bei Polydor "Even The Bad Times Are Good". Dann zerfiel die Band. Peter und George gingen zu den German Bonds. Zappo ging zu den Rattles und Eggert zu X-Rays, jetzt spielt er bei den Rattles..................….‎

Vielen Dank an Uwe Dieterich

The Giants

1967 im Beat-Club 65 Goddelau, er trug seit neuestem den Namen Dandy-Saloon . Für uns blieb es aber immer beim 

BEAT-CLUB

links, Peter Hesslein...

Die Giants

wurden 1962 von Peter Hesslein, Kurt 'Zappo' Lüngen, Eggert Johannsen und

dem Griechen George Mavros, die alle in Altona wohnten, im Heim des

Hansischen Jugendbundes (HJB) Herrenweide gegründet. 

Hesslein: "Das war hinter 'Leder-Erdmann' Richtung Hafen.
Da haben auch die

Rattles und andere Bands aus Eimsbüttel und St. Pauli geübt." 

Johannsen: "Wir waren bei der Gründung etwa vierzehn oder fünfzehn Jahre

alt. Zappo und ich gingen in dieselbe Klasse. George ging mit Vicky Leandros

zusammen in eine Art Ausländerschule. Peter, Zappo und ich spielten Gitarre,

George, Sohn eines Berufsmusikers, sang nur. Er hatte damals schon zweite

Stimmen für Everly-Brothers- Stücke drauf. Wir gründeten zuerst die Band und

teilten dann ein, wer was spielt. Wir haben zu George gesagt 'du singst

sowieso nur, du gehst ans Schlagzeug'. Zappo hat Bass gespielt, weil Peter

ein guter Melodiegitarrist war und ich beim Singen nicht Bass spielen konnte." 

Hesslein: "Zuerst spielten wir Stücke von den Shadows und den

Everly Brothers, Rock 'n' Roll und deutsche Schlager. Zum Beispiel 'Da sprach

der alte Häuptling der Indianer'." 

Johannsen:"George hatte 'ne kleine Silberschale als Hi-Hat und 'ne

Gymnastiktrommel. Das war sein erstes Schlagzeug. Es gab da 'ne kleine

Verstärkeranlage, um Ballettvorführungen zu kommentieren, darüber haben

wir gesungen." 

Lüngen: "Ich hatte im Singen 'ne Eins. Ich bin durch Elvis zur Musik gekommen. Mein Vater konnte auch Gitarre spielen. Aber mehr traditionell, so Richard-Germer-mäsig. Er war sehr konservativ, sehr streng. Also bin ich mit 15 von zu Hause weg. Christel Gasterstedt von HJB hat mir damals sehr geholfen. Ich bekam ein Kleingartenhaus aus Stein in einer Laubenkolonie. Für DM 30,-- im Monat. Da hab' ich dann gewohnt." 

Hesslein: "Mit vierzehn wollte ich unbedingt Musiker werden. Ich habe von morgens bis abends Gitarre gespielt. Als man sie weggeschlossen hat, bin ich ausgerastet und von zu Hause abgehaun. Aber ich bin nur bis zu Christel Gasterstedt gekommen."

Johannsen: "Wir spielten zuerst im Indra, dann im OK-Club auf der Grossen Freiheit, hinten links, über die Anlage der Indonesier." 

Hesslein: "Als der Star-Club noch 'n Kino war, hab ich mi r da am Sonntagvormittag für 50 Pfennig die Jugendvorstellungen angeguckt. Später, als das Kino geschlossen wurde, und der Star-Club eröffnete und wenn abends die Lichter angingen, dann hat das Ganze so 'ne magische Anziehungskraft bekommen. Man hat die Musik ja draussen schon gehört und dieses Kribbeln gehabt, dass man unbedingt 'rein wollte. Der Portier kannte natürlich meine Mutter, die da 'n paar Meter weiter 'nen Imbiss hatte, und liess mich immer umsonst 'rein. Mit der Zeit wussten die Kellner, dass ich Amateurmusiker war. Da brauchte ich nichts zu verzehren." 

Im Dezember 1963 nahmen die Giants erstmals am Star-Club- Wettbewerb teil. 

Hesslein: "Vom Können her gehörten wir mit zur Spitze. Wir hatten unser Programm für den Wettbewerb gut geübt. Aber dann ging der Vorhang auf. Wir fingen mit 'Shimmy Shimmy' an und waren unheimlich nervös. Das Stück war in A, aber Eggert an der Rhythmusgitarre spielte in E." 

Johannsen: "1963 hatten wir bereits 17 Star-Club-Auftritte. Wir haben immer nachmittags um vier angefangen. Der letzte Termin war von 21.00 bis 22.00 Uhr. Dann mussten wir, wie alle anderen Jugendlichen auch, gehen. 1964 sollten wir nach England. Es stand sogar schon in der Zeitung. Aber wir bekamen keine Arbeitserlaubnis, weil wir zu jung waren." 

Trotz des jugendlichen Alters gehörten die Giants zur Spitzengruppe der deutschen Bands. An Selbstvertrauen fehlte es ihnen nicht. 

Lüngen: "Herausragende Einflüsse waren eigentlich nur Tony Sheridan und The Remo Four. Alles andere hat man selbst gemacht. Mehrstimmigen Gesang wie die Londoners oder so. Wir haben auch viele Instrumentalthemen aus der Klassik gespielt, was Ritchie Blackmore ja auch gemacht hat." 

Am 3. Januar 1965 belegten die Giants den zweiten Platz beim Star-Club-Wettbewerb, was ihr Ansehen enorm festigte. Ebenfalls 1965 spielte für einige Zeit der Pianist Mike Soldat von den Gents bei den Giants mit, die sich für eine Weile The Demoniacs nannten, was vermutlich damit zusammenhängt, dass eine Namensgleichheit mit den englischen Giants, von denen es eine Live-LP auf Polydor gab, vermieden werden sollte. Am 1. Januar 1966 musste Eggert Johannsen zur Bundeswehr. Die anderen hatten ausgelernt und wurden Profis. 

Hesslein: "Ich hatte im Alsterhaus gelernt und immer nur =C4rger, weil die Haare schon zwei Zentimeter über den Hemdkragen gingen. Immer diese Sprüche 'Gitarre spielen kannste, aber ausfegen kannste nicht'. Ich war so deprimiert, dass ich Magengeschwüre bekommen hab'. Aber zu Ende gemacht habe ich die Dekorateurlehre." 

Das erste Profi-Engagement traten die Giants in der Camera in Fürth an. Es folgte eine harte und aufregende Zeit. 

Lüngen: "Bei den meisten Monatsjobs hatte man keinen Tag frei. Jeden Tag 7x45 Minuten, am Wochenende 9x45 Minuten. Das ging ohne Pillen gar nicht. In einem Club, da ist die Wirtin mit'm Küchenmesser über mich hergefallen. Die hatte es auf mich abgesehen, konnte aber bei mir nicht landen. Und am letzten Tag, die anderen waren oben beim Einladen, war ich unten in der Küche mit dem Alten am Abrechnen. Dann bin ich nach oben gegangen, wo wir untergebracht waren, und da ist sie über mich hergefallen und hat mich an den Haaren gerissen. Ich wieder 'runter in die Küche, wo der Alte sass. Die hat sich das Messer geschnappt, und der Alte hat zugeguckt, der hat gar nichts gemacht. Ich bin 'rausgerannt und wir sind abgehauen." 

1966 erschien die erste Schallplatte der Giants: Sherry Baby / Put Yourself In My Place auf Ariola 18 868 AT. Es gab auch eine weitere personelle Veränderung: Gibson 'Gibbo' Kemp, der Liverpooler Star-Trommler, der zuvor bei Rory Storm And The Hurricanes, King Size Taylor And The Dominoes, The Eyes und Paddy, Klaus And Gibson gespielt hatte, stieg in die Gruppe ein. George Mavros wurde zum Frontmann und Gibbo gab der Band seinen explosiven Drive. 1967 kam die Single Even The Bad Times Are Good / My Magic Room (Polydor 52 963) heraus. Im Oktober desselben Jahres gab es dann den grossen Knall. 

Lüngen: "Gibson hat geheiratet. Die Rattles haben sich Rainer Degner und Peet Becker von den German Bonds geholt, die Bonds wiederum haben sich George Mavros und Peter Hesslein geholt. Nils Schmidt nahm seinen Beruf als Schiffsmakler wieder auf, und ich stand alleine da. Ich hab' mich umgesehen, hab' aber nichts Entsprechendes gefunden. Ich hab' 'ne ganze Zeit als Discjockey gearbeitet. Zum Beispiel im Past Ten, als das aufmachte. Dann hab' ich mit Ritchie Blackmore gespielt. Aber als es dann mit unserer Gruppe Mandrake Root richtig losgehen sollte, ist Ritchie nach England gegangen. Eigentlich sollte ich mitgehen, aber weil meine Frau schwanger war, bin ich hier geblieben. Es war mir einfach alles zu unsicher. Dann hab' ich das Angebot von den Rattles bekommen." 

Im Februar 1968 stieg Zappo Lüngen bei den Rattles ein, denen er bis 1977 angehörte. Kein anderer Musiker hat so lange wie Zappo bei der Hamburger Gruppe mitgewirkt. Danach spielte er zunächst bei den Comix. Heute tritt er gemeinsam mit Peter Hesslein und Niels Taby (Ex-Navachos / Ex-Faces / Ex- Rangers / Ex-Screamers / Ex-German Bonds, etc.) als Trio Bonds '81 auf. 


George Mavros wirkte nach seiner Zeit bei den German Bonds für ein paar Wochen bei den Rattles mit. Der Versuch einer Schallplattenfirma, ihn unter dem Namen George Monro als deutschen Tom Jones aufzubauen, scheiterte. Danach schloss er sich den Comix an. 

Eggert Johannsen spielte während seiner Wehrdienstzeit bei The Few. 1967 ging er zu den (Original) X-Rays, danach zu Los Esperantos. Anfang der siebziger Jahre gehörte er Herbert Hildebrandts Pegasus an. Nach gelegentlichen Auftritten mit der Gruppe Wall Street 49 ist Eggert Johannsen seit 1994 Mitglied der Rattles und tritt mit ihnen u.a. im Rahmen des Star-Club- Musicals 'Pico' auf. 

Peter Hesslein gehörte für die gesamte Zeit ihres Bestehens ab 1970 der Gruppe Lucifer's Friend an. Er spielte aber auch für vorübergehend bei den Rattles und für lange Zeit im Orchester James Last, dem er auch heute noch gemeinsam mit Ex-Four- Renders-Drummer Herbert Bornholdt und Ex-Tonics Bassist Benny Benndorf angehört. Sein Gitarrenspiel ist auf einer Vielzahl von Schallplattenaufnahmen der unterschiedlichsten Stilrichtungen zu hören. 

Gibson Kemp trommelte nach kurzen Abstechern ins Film- und TV-Geschäft für Les Humphries. Danach arbeitete er bei verschiedenen Schallplattenfirmen. Er ist heute in London selbständig. 

Nils Schmidt, der George-Mavros-Nachfolger bei den German Bonds ist Schiffsmakler. 

Eggert Johannsen

Vocals/Gitarre

1962-66Gitarrist und Leadgesang bei der Band "The Giants"

1968-71Leadsänger bei den "X-Rays"

1972Solointerpret unter Künstlernamen Martin Storm
Hits: Das wird ein schöner Sonntag, Mary wonderful Mary

1972-73Leadsänger der Gruppe Pegasus mit Herbert Hildebrandt
Hits: Handy Man, The sun won't shine anymore, Glück und Liebe

ab 1994Sänger und Rhythmusgitarrist bei den RATTLES

Kurt "Zappo" Lüngen   

 Bass und Vocals spielte von 1963 bis 1967 bei den Giants, von 1968 bis 1972 bei den Rattles, von 1983 bis 1984 bei Bauer, Zapp and Dyke. Seit 1986 bei den Bonds.

George Mavros

lead vocals, drums

Peter Hesslein 

(* 26. Januar 1947 in Hamburg)

ist ein deutscher Gitarrist und

Musikproduzent.

Leben

Peter Hesslein ist in Hamburg-St. Pauli

aufgewachsen. Seit 1960 macht er Musik,

sein erstes Instrument war die Gitarre.

Er spielt aber auch Bass, Schlagzeug und

Keyboard. Musikalische Vorbilder sind der englische Komponist Gustav Holst (1874-1934), die ehemalige britische Rockband The Beatles, der englische Blues- und Rock-Gitarrist Eric Clapton (* 1945), der belgische Gitarrist, Komponist und Bandleader Django Reinhardt (1910-1953) und der US-amerikanische Jazz-und Fusion-Gitarrist und Sänger George Benson (* 1943). Hesslein spielte bisher in vielen Bands, darunter The Air Mail (Alias von The German Bonds), Asterix, Brother T. And Family, The Children Of Quechua, Electric Food (Studioprojekt von "Lucifer’s Friend" beziehungsweise den Musikern der ehemaligen "German Bonds"), The Fantastic Pikes, The German Bonds, Lucifer's Friend, Orchester James Last, The Pink Mice und Udo Lindenberg Und Das Panikorchester.

Im Jahr 1962 gründete Hesslein als Leadgitarrist und Sänger mit Kurt 'Zappo' Lüngen, Eggert Johannsen und George Mavros im Heim des Hansischen Jugendbundes (HJB) Herrenweide die Giants. Alle wohnten in Hamburg-Altona. Hessleins Mutter hatte ganz in der Nähe des Hamburger Star-Clubs einen Imbiss, so dass Hesslein immer umsonst hinein kam. 1963 spielten die Giants 17 mal im Star-Club. Im Dezember 1963 nahmen die Giants erstmals am Wettbewerb des Star-Clubs teil. 1964 war geplant, in England zu spielen, aber sie bekamen wegen des Alters keine Arbeitserlaubnis. Am 3. Januar 1965 belegten die Giants den zweiten Platz beim Star-Club-Wettbewerb. Für eine Weile nannte sich die Band wegen der Namensgleichheit mit den englischen Giants dann The Demoniacs. Als Anfang 1966 Bandmitglied Eggert Johannsen zur Bundeswehr musste, wurden die anderen nach ihrer Ausbildung Profimusiker. Hesslein hatte im Hamburger Warenhaus "Alsterhaus" eine Ausbildung zum Dekorateur gemacht. Im Jahr 1966 veröffentlichte die Band mit Sherry Baby / Put Yourself In My Place auf Ariola ihre erste Schallplatte. Später wechselte Hesslein zu den German Bonds, wo er von 1967 bis 1979 spielte. Ab 1970 gehörte Hesslein für die gesamte Zeit ihres Bestehens der Hamburger Progressive-Hardrock-Band Lucifer’s Friend an. Vorübergehend spielte er auch bei den Rattles.

Hesslein spielte auch in der deutschen Progressive-Klassik-Rock-Band The Pink Mice. Die Band war ein Ableger der Hamburger Progressive-Hardrock-Band Lucifer’s Friend. In den Jahren 1971 und 1973 veröffentlichte The Pink Mice zwei Musikalben. Von 1973 bis 1976 war Hesslein Mitglied des Panikorchesters von Udo Lindenberg. Währenddessen war er zwischen 1975 und 1977 für die ersten drei Studioalben von Marius Müller-Westernhagen als Musiker und Produzent tätig. Ab 1978 war Hesslein Studiomusiker für Ted Herold (* 1942). Im Jahr 1980 arbeitete er mit John Lawton (* 1946) bei dessen Soloalbum Hardbeat zusammen. Von 1981 bis 1984 war Hesslein erneut Mitglied des Panikorchesters von Udo Lindenberg. Mit John Lawton formierte Hesslein 1994 und neuen Musikern Lucifer's Friend II, nachdem sich Lucifer’s Friend 1982 aufgelöst hatte. Sie veröffentlichten 1994 das Album Sumo Grip. Hesslein war 1998 als Gitarrist und Sänger bei der 1981 gegründeten Band Bonds aktiv.

Bei der Band 2Ruff waren Peter Hesslein und sein Sohn[6] Simon Hesslein an der 1999 veröffentlichten Single Gunz & Roses beteiligt. Auch am zugehörigen Album Natural waren beide beteiligt.

Ebenfalls spielt Hesslein seit 1972 im Orchester James Last. Auch andere Bandmitgliedern von Lucifer’s Friend spielten hier.

Hesslein hat zwei Söhne. Der jüngere Sohn ist als Musikproduzent und Komponist aktiv.[

Quellennachweis

mit freundlicher Genehmigung von:

Hans Heyer, www.bonds-live.de

Für Bild und Ton wird der Datenbestand von YouTube genutzt

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